Anna

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Der „Ändere-dein-Passwort-Tag“ ist wichtig, um deine Online-Sicherheit zu gewährleisten. In diesem Beitrag erfährst du, wie du ein sicheres Passwort wählst, aufbewahrst und natürlich warum.

Ändere-Dein-Passwort-Tag

Der Geburtstag der lieben Mama, der Name des Hundes oder der ersten großen Liebe. Tolle Informationen, aber besser nicht in einem Passwort. Auch wenn du denkst, du solltest es dir leicht merken können, ist bei der Wahl eines guten gleich sicheren Passwortes nicht etwa Einfachheit sondern Komplexität Queen.

Beispiele unsicherer Passwörter

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  • QWERTZ

Ein sicheres Passwort…

Hier sind ein paar Tipps, die dir helfen können, sichere Passwörter zu erstellen:

  • …enthält große und kleine Buchstaben
  • …hat mindestens 8 Zeichen – noch besser 10 Zeichen
  • …steht nicht im Wörterbuch beziehungsweise verwendet keine Informationen, die leicht zugänglich sind (beispielsweise Geburtsdatum, Namen)
  • …enthält Ziffern und Sonderzeichen

But wait, why? Ein Passwort, das nur aus Kleinbuchstaben besteht, lässt sich in wenigen Sekunden knacken. Für eine Kombination aus Groß- und Kleinbuchstaben sowie Zahlen und Sonderzeichen benötigen Angreifende schon erheblich länger.

Falls dein jetziges Passwort diese Kriterien nicht erfüllt, warum nicht jetzt gleich dein Passwort ändern und dich vor möglichen Sicherheitsbedrohungen schützen?

Regelmäßiger Wechsel von Passwörtern ist out!

Experten raten inzwischen davon ab, Passwörter in regelmäßigen Abständen und ohne besonderen Anlass zu ändern. Vielmehr herrscht Einigkeit, dass ein gutes Passwort über Jahre hinweg bedenkenlos genutzt werden kann. Das regelmäßige Ändern führt erfahrungsgemäß eher dazu, dass schwache Passwörter genutzt werden. Natürlich solltest du dein Passwort weiterhin ändern, wenn der Verdacht besteht, eine andere Person hat Kenntnis darüber erhalten. Behandle deine digitalen Zugänge daher wie deine intimsten Geheimnisse: Niemand darf etwas darüber erfahren.

🍄 Bewahre Stillschweigen über deine Zugangsdaten: Das schönste beziehungsweise sicherste Passwort der Welt ist keinen Pfifferling wert, wenn es außer dir auch andere kennen.

Brute-Force-Attacken, schon mal gehört?

Keine Sorge, ich vorher auch nicht 😉 Bei sogenannten Brute-Force-Attacken erraten Computer-Programme Passwörter, indem sie alle möglichen Kombinationen ausprobieren. Daher gilt ähnlich wie bei Fahrraddieben: Je komplexer und länger ein Passwort ist, desto mehr Zeit brauchen Cyber-Angreifende, um es zu knacken.

Wie soll ich mein komplexes Passwort behalten?

Was für Angreifer schwierig sein soll, wird im Folgeschluss auch nicht einfacher für dich als Anwender. Mit einem Passwortmanager oder einer Passphrase kannst du komplexe Passwörter spielend leicht behalten. Vermeide bitte unbedingt einen Notizzettel zu schreiben, den du an den Monitor oder unter die Tastatur klebst. So kann sie jeder Unbefugte finden und sich problemlos mit deiner Identität am System anmelden. Wenn du dir doch Passwörter notieren musst, dann bitte in einer Form, die nur du entschlüsseln kannst.

Bei einem Passwortmanager handelt es sich um ein Programm, mit dem du komplexe Passwörter erzeugen und sicher aufbewahren kannst. Unternehmen haben meist solche auf Arbeitsrechnern installiert. Gehe einfach auf deine interne IT zu und kläre mit deinen IT-Verantwortlichen, welche Möglichkeiten dir zur Verfügung stehen.

Alternativ kannst du dir als Passwort auch einen griffigen Satz ausdenken, den du dir gut merken kannst – eine so genannte Passphrase: ichliebesicherepasswörter. Veredle deine Passphrase zusätzlich mit großen und kleinen Buchstaben sowie Sonderzeichen oder Ziffern: IchLIEBEsicherePasswörter!

Bildschirm sperren bei kurzen Pausen

Es ist ratsam, deinen Bildschirm jedes Mal zu sperren, wenn du deinen Laptop auch nur kurz verlässt.

  • Shortcut für Windows: Unter Windows kannst du dein Profil sperren, indem du die Tasten Windows-Logo + L gleichzeitig drückst.
  • Shortcut für OSX: Unter OSX (Mac) kannst du dein Profil sperren, indem du die Tasten Control + Command + Q gleichzeitig drückst.

Zu transportierende Daten verschlüsseln

Egal, ob dein Transportmittel Laptop, E-Mail oder USB-Stick heißt: Um deine Daten zu sichern, gibt es eine einfache Lösung:

  1. Speichere die Daten in einem Zip-Archiv (z.B. mit dem Programm 7Zip).
  2. Schütze das Zip-Archiv mit einem sicheren Passwort.
  3. Wähle das Verfahren „AES-256“ aus, um das Zip-Archiv zu verschlüsseln.

Ob Laptop, E-Mail oder USB-Stick: Lass deine Geheimnisse nicht ungeschützt durch die Weltgeschichte reisen und verschlüssele, was das Zeug hält. Deine Daten werden es dir danken!

Also, warum nicht jetzt gleich dein Passwort ändern und dich vor möglichen Sicherheitsbedrohungen schützen? Viel Erfolg!

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